Datentypen und Variablen

In dieser Lektion werden die Datentypen, Variablen und deren Eigenschaften in C auf fortgeschrittenem Niveau behandelt. Ziel ist, Speicher, Wertebereiche und Typumwandlungen zu verstehen.

1. Grundtypen

Definition: Grundtypen in C legen fest, welche Art von Daten eine Variable speichert und wie viel Speicher dafür reserviert wird.
Beispiel:
int alter = 21;
char initial = 'A';
float temperatur = 36.6f;
double pi = 3.14159265359;
_Bool aktiv = 1;

2. Modifikatoren

Modifikatoren verändern Größe und Vorzeichen von Variablen.
unsigned int positiveZahl = 300;
long int grosseZahl = 1000000000;
short int kleineZahl = -100;

3. Konstanten

Konstanten sind unveränderliche Variablen. Verwendung von const schützt Werte vor unbeabsichtigter Änderung.
const int MAX_VERBRAUCH = 100;
const double G = 9.81;

4. Literaltypen

Literale sind feste Werte im Code.

5. Variablendeklaration

Variablen müssen vor der Nutzung deklariert werden. Die Syntax lautet: Typ Name [= Initialwert];
int a;          // Deklaration
a = 5;            // Zuweisung
double b = 2.71;  // Deklaration + Initialisierung

6. Speicher und Gültigkeitsbereich

Variablen existieren im Speicher mit bestimmten Bereichen (Scope):
int globalVar = 10; // global

void test(void) {
    int lokal = 5;     // lokal
    static int counter = 0; // statisch
    counter++;
}

7. Typumwandlung (Casting)

C erlaubt explizite und implizite Typumwandlungen.
int a = 5;
double b = 2.5;
double sum = a + b;       // implizit: a wird zu double
int c = (int) b;          // explizit: cast zu int
printf("%f %d\n", sum, c);
Implizite Umwandlungen können zu Rundungsfehlern führen. Explizite Casts geben volle Kontrolle.

8. Zusammenfassung